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Vorwahlen


Zur heutigen Zeit ist die Kommunikation ohne Vorwahlen undenkbar. Die Zahlenfolge setzt sich aus mehreren Aspekten zusammen und geht stark mit der Geschichte allgemeiner Rufnummern einher. In Deutschland finden sich 5200 Ortsnetze, die mit eigenen Vorwahlen versehen sind und dadurch einen effizienten Aufbau zum Gesprächspartner ermöglichen. Die ersten Systeme, die einer heutigen Vorwahl entsprachen, entstanden schon in den 50ern in Deutschland.

Die Entwicklung deutscher Vorwahlen

Die BRD und DDR gehören zu den Vorreitern unter den Ländern, die mit diesem Nummernsystemen gearbeitet haben. Bis zum Anfang 1960 konnten Telefonierende nur mit der Hilfe einer Anmeldung beim Fernamt ein Telefongespräch führen, was ab 1970 aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr möglich war. Die Deutsche Post, damals noch zuständig für den gesamten Telefonverkehr, entwickelte daraufhin ein Selbstwählsystem, das mit den dazugehörigen Vorwahlen versehen wurde. Kunden konnten nun zum Beispiel die 30 wählen und so Freunde oder Familie in Berlin erreichen. Die 30 entspricht hierbei einer Ortskennzahl. In München wäre es die 80.

Damals konnte schon dank der Verkehrsausscheidungsziffern ein Anruf ins Ausland getätigt werden. Die Verkehrsausscheidungsziffern sind die 0 und 00 und werden in Kombination mit der Ortskennzahl gebraucht. 00 wird dabei vor den Ländercode gestellt, wenn vom Ausland aus telefoniert wird. Um bis zur Wiedervereinigung Kontakte innerhalb der eigenen Bezirke zu erreichen, wurde meist die 9 plus dazugehörige Rufnummer gewählt. Solche Sonderrufnummern existieren seit 1990 nicht mehr. Um die neuen Bundesländer besser zu kennzeichnen, erhielten diese alle die Ortskennzahl 30, der Rest Deutschlands nutzt die Zahlen von 20 bis 90. Die Vorwahlen wurden seit dieser Zeit so beibehalten und nur besondere Dienste, wie die Polizei, nutzen andere Nummern, die nicht von Privatpersonen und Unternehmen genutzt werden können.

Wie wird eine Vorwahl gebildet

Bei einer Vorwahl handelt es sich um ein simples System, welches durch verschiedene Komponenten gebildet wird. Vergeben werden sie dabei von der BNetzA, der Bundesnetzagentur, die ein Maximum von bis zu sechs Ziffern standardisiert hat. Sechs Ziffern finden sich aufgrund der Ex-DDR jedoch nur im Bereich der 30-Regionen. Eine Vorwahl besteht aus der VAZ und der ONKZ und bildet zusammen mit der "geographischen Rufnummer" die komplette Rufnummer. Die Null zu Beginn wird außerhalb Deutschlands durch die Kombination +0049 und die dazugehörige Vorwahl und geographische Rufnummer gewählt. Früher besaß die DDR den Ländercode +0037. So lassen sich problemlos alle Nummern in Deutschland erreichen. Die Vorwahl kann einen wirklichen geographischen Ort beschreiben, wie 034202 für Delitzsch in Leipzig oder Telefonnetze eigenständiger Unternehmen, zum Beispiel eine Telekom-Vorwahl, oder Dienste unterschiedlicher Anbieter. Sondernummern wie die Polizei oder der Euronotruf nutzen immer die 1 als erste Ziffer um schneller gewählt werden zu können.

Heute können Vorwahlen in vielen Städten komplett weggelassen werden, wenn das Telefon des Anrufers sich in der gleichen Region befindet. Dies gilt jedoch nicht für Mobilfunkanbieter, da diese nicht mit der BNetzA kooperieren. Jeder Anbieter verfügt somit über unterschiedliche Vorwahlen, die meist im Bereich von 015 bis 0179 zu finden sind. Eine Ausnahme zu den normalen Vorwahlen stellen 0900 und 0180-Nummern dar. Diese sind von privaten Anbietern gewählt und zählen als Sonderrufnummern.

Suche nach Vorwahl oder Ort

Vorwahl:
Vorwahlen beginnend mitVon - bis
Beginnend mit 02 Aachen to Zülpich 
Beginnend mit 03 Abbenrode bei Wernigerode to Zwota 
Beginnend mit 04 Aasbüttel to Ziethen bei Ratzeburg 
Beginnend mit 05 Achim, Kreis Wolfenbüttel to Zorge 
Beginnend mit 06 Aach bei Trier to Zwingenberg, Bergstraße 
Beginnend mit 07 Aach (Hegau) to Zwiefalten (Württemberg) 
Beginnend mit 08 Achberg bei Lindau, Bodensee to Zusmarshausen 
Beginnend mit 09 Abenberg to Zwiesel